Fit mit Babybauch

Verfasst von Jennifer

Über zweieinhalb Jahre ist meine erste Schwangerschaft nun schon her. Und ich hatte Glück, denn sie verlief gut, bis auf ein paar Stress bedingte Vorwehen, so dass ich bis zum Schluss mein tägliches Fitness Programm absolvieren konnte. Durch meine pränatale Fortbildung, wusste ich ganz gut bescheid, was ich meinem Körper zumuten konnte und was ich besser bleiben ließ. Im ersten Trimester half mir Pilates (und Maoam) durch die permanente Übelkeit, auch Tanzen war noch drin. Natürlich ohne akrobatische Bodenrollen und riesen Sprünge. Ich tanzte oft einfach nur für mich und mein Kind, Zuhause im Wohnzimmer, wo es nicht darum ging, ob das jetzt besonders schön anzusehen war. 

Gegen Ende watschelte ich die meiste Zeit wie ein dicker Königspinguin durch die Nachbarschaft und ließ mich am Abend beim Online-Yoga in die tiefe Hocke plumpsen.

Das tat einfach gut und ich hatte das Gefühl, dem Wesen in meinem Bauch gefiel das gleichmäßige Geschaukel. Mir war es immer wichtig, möglichst fit zu bleiben, was mit zunehmendem Bauchumfang natürlich schwieriger wurde. Denn auch wenn es immer heißt, man sei ja nicht krank, nur schwanger, so macht eine Schwangerschaft eben doch viel mit einem. Alles wird weicher, die Bänder, das Gewebe und irgendwie auch das Hirn. Man schläft schlecht bis gar nicht, manchmal meckert der Rücken und es brennt wie Feuer in der Speiseröhre. Nein, gerade zum Ende hin, macht eine Schwangerschaft echt keinen Spaß mehr.

Bewegung als Glücksdoping

Doch solange medizinisch alles im Lot ist, würde ich immer wieder versuchen, so lange es geht aktiv zu bleiben,

denn gerade die Bewegung zur Musik, war für mich persönlich eine wahre Glücks Spritze.

Natürlich muss an der Stelle gesagt werden, dass man ab der zweiten Schwangerschaft wahrscheinlich selten die Zeit und die Nerven hat, denn das Erstgeborene möchte ja trotzdem auf den Spielplatz. Sollte sich jedoch das eine oder andere Zeitfenster ergeben, dann schnell die Lieblings Playlist starten, Augen zu und tanzen.

Mit Köpfchen und Bauchgefühl

Auch wenn das alles so fluffig-leicht und kuschelig klingt, gibt es ein paar Dinge, die du beachten solltest.

Ganz wichtig: Willst du auf Nummer sicher gehen, dann lasse dir vorher von deinem Arzt das Ok geben und achte beim Training ganz besonders auf deine Körpersignale. Sobald du irgendwo Schmerzen verspürst oder dich unwohl fühlst, stoppe sofort. Jeder Körper und jede Schwangerschaft ist Individuell und entsprechend unterschiedlich reagiert jeder einzelne auf die Bewegungen. Am besten ist es natürlich, wenn du dich von spezialisierten Trainern anleiten lässt. Auch wenn ein gewisses Risiko nie ganz ausgeschlossen werden kann, so weißt du dann zumindest, dass die Übungen auf deine besonderen Umstände zugeschnitten sind. 

 

Wir von MY TURN wollen dich dabei unterstützen, auch in der Schwangerschaft (nach dem 3. Monat) fit und entspannt zu bleiben. Unser neuer Kurs speziell für werdende Mütter (der Termin wird bald bekannt gegeben), wird eine Mischung aus einfachen, fließenden Tanzelementen, sanften Kräftigungsübungen aus dem Pilates und entspannender Meditation. Dabei spielt es keine Rolle, ob du vorher sportlich aktiv warst oder nicht, der Kurs richtet sich an alle Schwangeren Frauen, die etwas für sich und ihr ungeborenes Baby tun wollen.

 

Also... Augen zu und tanzen ;)

 

Wenn du gerade schwanger bist und wir dein Interesse geweckt haben, schicke uns gerne eine Nachricht über hello@myturn-studio.de. Voranmeldungen nehmen wir sehr gerne schon einmal entgegen. 

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