Blog Geburtstag und Kuchen-Fail

Verfasst von Jennifer

Ein Blog wird geboren

 

Die Idee eines MY TURN Blogs hatte sich irgendwann einmal - Achtung Frühling - als kleines Körnchen in unsere Köpfe gepflanzt.

Authentisch sollte es werden und persönlich aber bitte auch informativ, mit Rezepten und so. Witziges, Ernstes, Lautes und Leises, eben von allem etwas. Außerdem wollte ich mal wieder Texte schreiben, denn das hatte ich früher leidenschaftlich betrieben und es juckte mich irgendwie in den Fingerspitzen. Gemeinsam mit Anjuska an meiner Seite, die immer nur so vor Ideen sprüht, ließen sich da sicherlich unendlich viele Artikel verfassen. Stündlich. Aber mindestens einmal die Woche. Für uns hieß es: erst einmal Gedanken sortieren. Wir wollten also einen Raum schaffen für Themen, die uns bewegten - nicht nur im wahrsten Sinne - und unsere Erfahrungen als Trainer, Tänzer mit Gleichgesinnten teilen. Das ganze Ding verpackten wir dann noch hübsch und tauften es MY TURN Moments. Das Ergebnis unserer Gedankengänge siehst du nun hier.

Mit der Zeit werden Anjuska und ich den Blog erblühen lassen, ihn mit Rückblicken vergangener Events, Interviews, Tipps und persönlichen Momenten füllen. Ganz - ich kann es nicht lassen - unverblümt.

 

Teig und noch mehr Teig

 

Passend zu diesem wundervollen Anlass, wollte ich einen Kuchen backen. Nicht, dass ich dafür wirklich einen Anlass gebraucht hätte, bei mir steht quasi jeden Tag etwas "Kuchen ähnliches" auf dem Tisch, meist in Form eines fitnesstauglicheren Gebäcks. Ich hatte diesmal für den Artikel allerdings den Plan, das Werk am Ende, hübsch dekoriert, auf einem nostalgisch anmutenden Teller abzufotografieren. Gesagt, getan.

Auf der Suche nach einem Rezept, dass unserer MY TURN Philosophie - wir wollen unsere Kunden nicht nur fit, sondern auch glücklich machen -  gerecht werden konnte, habe ich mich von diesen gesunden Apfeldonuts auf foodlovin.de inspirieren lassen. Ein toller Blog übrigens, mit schöner Foodfotografie und sicherlich auch durchdachten Rezepten, solange man sich daran hält. Denn ich muss zugeben, ich bin schon recht experimentierfreudig und verzichte gerne mal auf die eine oder andere Zutat, tausche Eier gegen Apfelmus oder lasse den Zucker weg. Meine Erfolgsquote liegt in etwa bei 50 Prozent und es kam schon vor, dass ich Ungenießbares ganz nach dem Motto "jetzt erst recht" heruntergewürgt habe. So ähnlich lief es auch diesmal ab. Heraus kam ein kompakter - unter Foodbloggern wird dieser Zustand auch gerne mal als fudgy bezeichnet - sich im Mund vermehrender Teigklumpen. Lecker war eigentlich nur die Frischkäse-Zimt Creme, die ich der Optik wegen drauf geklatscht hatte. Am nächsten Tag saßen Lea und ich also am Frühstückstisch, die Creme vom Kuchen kratzend und ich dachte mir: egal, dann werde ich eben über dieses missglückte Experiment berichten. Ganz unperfekt eben.

 

Gemeinsam wachsen

 

Auch dieser Blog erhebt nicht den Anspruch perfekt zu sein, schon gar nicht am Anfang. Vor Kurzem habe ich mal einen Spruch aufgeschnappt, der in etwa so lautete: Wenn etwas von Beginn an perfekt ist, hast du zu lange gewartet. Wahre Worte, finde ich, die uns ermutigen, die Dinge einfach mal in die Hand zu nehmen, ohne vorher schon alles zu zerdenken. Alles darf sich entwickeln.

Auf diese Reise würden wir dich gerne mitnehmen, dich durch unsere MY TURN Welt führen und teil haben lassen an einem Prozess, der hoffentlich niemals beendet sein wird.


Auf viele schöne gemeinsame MY TURN Moments! Prost! 

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