Frühlingsmomente

Verfasst von Jennifer

Im Frühling hat man das Gefühl, dass die Schwere des Winters wie ein dicker Mantel - und der kann noch so kuschelig sein - endlich von einem abfällt. Alles wirkt leicht und neu. Die Blümlein um uns herum beginnen ihre Nasen Richtung Sonne zu strecken, das von den Schneemassen geplättete Gras richtet sich allmählich wieder auf. Und so wie der Natur drum herum geht es auch den meisten von uns. Wir bekommen Lust auf Bewegung, sei es das Trainieren des eigenen Körpers oder das Anschieben lange geplanter Projekte. Für MY TURN Genau der richtige Zeitpunkt, um zwei große Vorhaben zu realisieren: einen Blog ins Leben rufen und einen Workshop veranstalten. Und siehe da, ein Blogartikel mit Workshop Review! Wir wünschen dir viel Spaß beim Lesen!

Pilates mit Frühlingssonne
Pilates mit Frühlingssonne

Time to spring - Rückblick

 

Wochenlang hatten wir geplant, organisiert, geschwitzt und besprochen, um unseren eigenen - zugegebenermaßen hohen - Ansprüchen gerecht zu werden. Besonders Anjuska hatte viel Zeit in diesen Tag gesteckt, da ich als Mama eines kleinen Wirbelwindes oft mit Lego Spielen beschäftigt bin oder schlichtweg übermüdet in den Seilen hänge. Aber es hat sich gelohnt. Es waren dreieinhalb wundervolle Stunden voller positiver Energie, die wie im Flug vergangen sind. Dankeschön an der Stelle noch einmal an Liina von Luonto Design und Juan, die die schönsten Momente auf Film und Foto verewigt haben. Danke auch an die liebe Daniela, die unsere Pilates- und Tanzeinheiten mit einem intensiven Yoga Warm-up sowie einer wundervollen Schlussmeditation ergänzte. Ich muss es hier noch einmal erwähnen, denn ich hatte es Daniela bereits persönlich gesagt: ich höre ihr einfach gerne zu. Die ruhige Art und Weise, wie sie ihre Stunde hält - mag sein, dass es im Yoga so üblich ist -berührt das Herz.


Obwohl Anjuska und ich am Ende zugeben mussten, dass Yoga vor allem eines ist: verdammt nochmal anstregend! Natürlich wir ließen uns nichts anmerken, wir waren ja schließlich gut in Form und stöhnten mit unverändert motivierter Miene in uns hinein. Laut Daniela sollten wir uns keine Gedanken machen, das sei am Anfang völlig normal. Man dürfe die Yoga Praxis nicht zu verbissen angehen. Ermutigende Worte, denn der fiese  Muskelkater am nächsten Tag zeigte weniger Verständnis. Es ist immer wieder erstaunlich, wie sehr sich ungewohnte Bewegungsabläufe trotz guter körperlicher Verfassung bemerkbar machen. Aber vielleicht werden wir dieses Thema bei Gelegenheit in einem anderen Artikel aufgreifen.


Zurück zum Workshop, der nach dem Yoga Warm-up in die nächste Runde ging. Eine klassische Pilates Einheit, die ich leiten sollte, stand auf dem Programm, die unsere bereits schwitzenden Teilnehmer - unser größer Respekt gilt euch - aufs neue forderte. Ich hatte mich für den Einsatz von Pilates Bällen entschieden, da das Training, wie ich finde, dadurch etwas abwechslungsreicher gestaltet werden kann. Schon mal versucht, auf allen Vieren mit einem Knie auf einem Ball balancierend, alle anderen Gliedmaßen elegant von dir wegzustrecken? Eine Übung, die höchste Konzentration erfordert, um nicht mit der Nase voran auf die Matte zu knallen. Aber sie macht Spaß und man ist für den Moment komplett bei der Sache, eben bei sich.

Yoga Warm-up mit Daniela
Yoga Warm-up mit Daniela

Nach 50 Minuten Pilates waren dann alle glücklich über eine kurze Pause. Anjuska war einige Minuten vorher bereits in der kleinen Teeküche verschwunden, um aus unseren gesunden, selbst zubereiteten Snacks ein Wohlfühl-Buffet zu zaubern (die Rezepte dazu, wirst du übrigens in Kürze hier auf dem Blog finden).

Gestärkt mit einer Dosis Koffein, ein paar Energie-Kugeln, Eiweißbrot und veganen Börek ging es weiter, jetzt wurde getanzt. Während Daniela und ich bereits mit dem Aufräumen und Abspülen begannen, 

Gesund und lecker
Gesund und lecker

heizte Anjuska unseren Teilnehmerinnen erneut mit einer Contemporary Jazz Choreografie ein.

Und das wortwörtlich, denn als wir den Raum betraten, lagen Dampfschwaden in der Luft, die deutlich machten: hier wird mit ganzem Körpereinsatz getanzt. Wer einmal bei Anjuska Tanzunterricht genommen hat, der lernt ihr mitreißendes Wesen schnell schätzen, ganz abgesehen von ihren Fähigkeiten als Tänzerin und Tanzpädagogin. 

Das war auch beim Workshop spürbar, denn unsere Teilnehmerinnen wollten gar nicht mehr aufhören zu tanzen und zeigten am Schluss noch einmal, was sie in dieser kurzen Zeit gelernt hatten. Gänsehautmoment.

 Am Ende wurde es plötzlich ganz still im Studio, Daniela ließ den Workshop mit einer entspannenden Yoga Meditation ausklingen und die eine oder andere kam sogar in den Genuss einer kleinen Massage. 

 

Zum Abschied gab es für jede noch ein Blümchen mit auf den Weg, als Dankeschön und in der Hoffnung, auf ein Wiedersehen bei unserem nächsten Workshop im Sommer.

 

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